Limnoterra
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Bildgergalerie Wiesengräser

Gräser des Grünlandes

Grasansaat auf Tonboden (Pelosol)

Geschätzte 20% der Bodenfläche Baden-Württembergs wird von Gräsern dominiert. Der Grünlandanteil (Wiesen & Weiden) an der landwirtschaftlich genutzten Fläche beträgt 38%.


Gräser prägen daher ganze Landschaften.

 

 

Gezeigt sind häufige Süß- und Sauergrä-ser (Seggen). Vertreter beider Familien treten wegen unterschiedlicher Standort-ansprüche kaum in Konkurrenz zueinan-der, allerdings ist die Schnittverträglich-keit bei Süßgräsern höher.

Artenreiche Wiesen vs. Ein- und Übersaat

Die Verringerung der Artendiversität von Wiesen steht meist mit der Aufgabe traditi-oneller Mahdnutzung (z.B. Heugewinnung) in Zusammenhang. Selbst wenn das Nutzungsregime erhalten bleibt, gibt es eine Fülle weiterer Faktoren (Dürreperioden,
Stickstoffeinträge), die mit aktuellen Artenverlusten koinzidieren.

 

Darunter fällt auch die Zunahme des Rohrschwingels (Festuca arundinacea) der heu-te überall anzutreffen ist. Ein ausdauerndes, wüchsiges und konkurrenzstarkes Gras feuchter Standorte, das mittlerweile auch in Extensivwiesen fast überall vorkommt.

Ursache dafür ist die züchterische Bearbeitung und wenig problembewusste Einsaat von Privatpersonen, öffentlichen Stellen bis zur Landwirtschaft. Ein Beispiel dafür, wie allein durch die Anwendung von regulärem Standardsaatgut - ganz ohne Hilfe von Gentechnik, Pestiziden oder Neophyten - Biodiversität verringert wird.

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