Limnoterra
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Bildergalerie Ammer

Die Ammer zwischen Herrenberg und Tübingen (Ba.-Württ.)

Mittelgebirgs-Karbonatbach (46 Mrd. l/Jahr). Die Ammer verbindet auf einer Länge von 22,5 km Herrenberg mit Tübingen. Ziel der EG-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL) wäre ihr guter ökologischer Zustand bis zum Jahr 2015 gewesen.
Weitere Zeithorizonte der Maßnahmenprogramme sind 2021 und bei Nicht-Erreichung des guten Zustandes 2027.

 

Um dieses Ziel (Beispiele natürlicher Gewässerstrukturen) zu erreichen, sollen sich die Gewässer unter Berücksichtigung der Kosteneffizienz (dies bestimmte die Politik) in Zukunft nach Renaturierungsanschüben quasi selbst sanieren. In diesem Zusammenhang ist das Strahlwirkungs- bzw. Trittsteinkonzept (dies lieferte die Wissenschaft) von bundesweiter Bedeutung.

 

Die Bilder zeigen zwei Quelltrichter und Ansichten in Kilometerabständen, bis zur Mündung in den Neckar. Die systematisch - also nicht nach Erscheinungsbild - erhobenen und gezeigten Gewässerabschnitte/Uferbereiche sind nach Aufnahme-
kriterien der Gewässerstrukturgütekartierung Baden-Württemberg (LUBW 2010) stark- bis vollständig verändert. Sie sind mitnichten in einem "guten Zustand" wie etwa im Gäuboten vom 12.11.2014 vermeldet wird. Die Ammer in der Tübinger Weststadt heißt nach Renaturierung mittlerweile Ammerzonas (...).

 

An der Ammer wurde das „Strahlwirkungskonzept“ des Deutschen Rates für Landespflege mit Hilfe geostatistischer Verfahren (Download wissenschaftliche Veröffentlichungen) zum ersten Male parametrisiert und dessen Annahmen kritisch hinterfragt. 

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