„Was immer wir heute haben, ist sicher mehr, als wir morgen haben werden“ (Gillieson 1996).
Für Höhlen gilt dies in besonderem Maße. Höhlenschutz bedarf - wie ein jeglicher Schutz von Lebensräumen - einer ganzheitlichen,
differenzierenden Herangehens-
weise. Die Kartieranleitung der Fauna-Flora-Habitat Richtlinie (Lebensraumtyp 8310) kombiniert Kriterien (Tropfsteine, bestimmte Pflanzenarten), die sich nur für bestim-
mte Höhlentypen eignen, mit solchen, die kaum einschätzbar sind. Ein Beispiel für
die bisweilen unlösbare Aufgabe, komplexe ökologische Sachverhalte mit „praxis-
orientierten“ Ansätzen zu fassen.
Die folgende Bildergalerie* zeigt charakteristische Höhleneigenschaften, behandelt aber auch Aspekte, die eher selten erwähnt werden.
Kleine Höhlentypologie
Höhlenmeteorologie
Pflanzen vor und in Höhlen
Häufige Höhlentiere
Moderne Höhlenmalerei und andere Artefakte
* SW-Abbildungen aus:
Tremp, H. & E. Rusdea (1999): XI 2.28 Höhlen. In: Konold, W., R. Böcker & U. Hampicke (Hrsg.)
Handbuch
Naturschutz und Landschaftspflege. Ecomed. 1 - 16.